Fynn Kliemann
- 23. Jan. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Kliemann macht nach eigenen Aussagen seit seiner Jugend Musik. Zunächst spielte er Schlagzeug, später war er Gitarrist eines Singer-Songwriter-Duos. Als sein musikalischer Weggefährte sich selbstständig machte, begann Kliemann mit der Musikproduktion am Computer. Neben gelegentlichen Liveauftritten mit Loopstations veröffentlichte er einzelne Titel auf YouTube und Facebook. Als das Plattenunternehmen Four Music auf ihn aufmerksam wurde und ihm einen Plattenvertrag anbot, lehnte Kliemann ab und beschloss, sein erstes Soloalbum in Eigenregie zu produzieren, wofür er das Label two Finger Records gemeinsam mit Niklas Tietjen gründete.

EIN ALLESKÖNNER
OK. Sind wir mal ganz ehrlich: Was kann Fynn Kliemann eigentlich nicht? Er ist Handwerker in seinem Kliemannsland, Unternehmer, Webdesigner, YouTuber, Autor, Schauspieler, Künstler, hat seine eigene Modelinie und macht ganz nebenbei noch Musik. Jetzt könnte man natürlich sagen "Ey, lieber Qualität statt Quantität" - doch Fynn beweist, dass beides funktionieren kann.
Vielleicht ist es genau das, was Fynn Kliemann so einzigartig macht: Mit Herzblut, Motivation und Ehrgeiz kümmert er sich um seine Projekte, setzt sich mit seinem Sturkopf auch mal durch und liefert am Ende irgendwie immer was richtig Gutes ab.
"NUR" EIN BISSCHEN ANDERS

Alle guten Dinge sind drei - aber nicht dreimal gleich. Fynn Kliemann hat es sich alles andere als leicht gemacht, sein neues Album zusammenzustellen. Seine Musik beschreibt schließlich tiefgründige Geschichten, die ihm wichtig sind - und das kam immer gut an.
„Als ich mich das erste Mal dazu entschieden habe, die Musik auch zu veröffentlichen, hatte ich ganz schön die Hose voll, da es eigentlich viel zu persönlich war“, so Kliemann einst, der nun offenbar doch nicht die Finger von der Musik lassen konnte. Auf NUR präsentiert der 33-Jährige insgesamt 15 seiner persönlichen Lieblingssongs, die bereits auf seinen vorherigen Alben NIE (2018) und POP (2020) zu hören waren. Nur erhielten sie diesmal ein gründliches Makeover und lassen so tiefer in Kliemanns musikalische Welt blicken.
Dazu holt er sich treue Wegbegleiter wie Farhot, Moglii oder Philipp Schwär mit ins Boot und sagt dazu: "Für mich war eine Zusammenarbeit mit diesen Menschen komplett surreal. [...] Dass es nun tatsächlich funktioniert hat, ist das schönste Gefühl für mich".




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